Der Tanz der Bio-Narren
Mit der folgenden Schrift reagierte Lyndon LaRouche auf den plötzlichen Ausbruch einer Manie für Biotreibstoffe in den amerikanischen Medien und unter den Politikern.
Während einer Séance lernten sie sich kennen, und heirateten. Sie war der Geist. In seinen Augen waren es ihre niedrigen Unterhaltskosten, die er, all ihrem Gejammer zum Trotz, am attraktivsten fand.
Wie immer man es hin- und herwendet, nur mit betrügerischen Rechenmethoden ließen sich Argumente zur Verteidigung der sogenannten viel beworbenen „Biotreibstoffe“ vorbringen. Alle, die an den Kult der „Bio-Narren“ glauben, dürfen sich nur bei sich selbst für die unvermeidlichen Folgen der Fortsetzung einer solchen Politik beschweren. Das steht bereits als Haupttatsache fest, noch bevor man die kostspieligen Folgen des wiederholten Versuchs in Betracht zieht, diese Politik fortzusetzen: Die auf sicheren Massenmord hinauslaufenden Folgen für die Nahrungsmittelversorgung und damit für die Lebenserwartung der Menschen insgesamt. Ich empfehle hierfür den Gebrauch des Schimpfworts „Bio-Narr“; ich tue das nicht, um grausam zu sein, sondern weil dies die freundlichste Umschreibung der Wahrheit ist.
Die gegenwärtige Marotte der „Bio-Narretei“ ist eine Art von Betrug, der mit ähnlicher Wirkung in dem von manchen so geschätzten Reiz einer Prostituierten steckt, die eine vielleicht tödliche ansteckende Krankheit hat. Das Risiko sollte für jeden, der auch nur ein wenig wissenschaftlich bewandert ist, sofort offensichtlich gewesen sein, wenn er nicht vom Reiz einer verlockenden Gelegenheit kompromittiert worden wäre. Deswegen gibt es unter den Geblendeten des Biokults wahrscheinlich nur relativ wenige erwachsene Menschen, die sich wirklich Gedanken darum machen, ob in dem Konzept der „Biotreibstoffe“ irgendein Sinn steckt oder nicht. Wie bei zwanghaften Glücksspielern steht bei den Motiven, die man zur Unterstützung solcher Entwürfe antrifft, rücksichts- und ziemlich geistloses Wunschdenken des fanatischen Opportunisten ganz im Vordergrund.
Viele der Schuldigen begründen ihre Entscheidung mit einem verschlagenen: „Ich glaube, ich kann durch diesen Schwindel einen Profit (oder eine Stimme in der nächsten Wahl) herausschlagen.“ Für Fanatiker, die genauso degeneriert sind wie die heutigen „Neocons“, bietet sich damit eine weitere Chance, das Niveau der Volksmeinung auf eine Ebene der Speziesmoral herunterzuziehen, die noch unter der des edlen Chlorophylls liegt: faktisch auf die kulturelle Ebene von Holzkohle.
Meine Mitarbeiter stellen derzeit die grundsätzlichen Beweisgründe zusammen, um wichtige Aspekte des Biotreibstoffschwindels bloßzustellen, der auch in den Köpfen bestimmter Leute im Kongress und einigen Bundesstaatsparlamenten herumspukt.((Die gewaltigen destruktiven Effekte einer allgemeinen Förderung sogenannter „Biotreibstoffe“ werden in begleitenden Berichten meiner Mitarbeiter dokumentiert. (Siehe Neue Solidarität 5/2007.) )) An dieser Stelle ist es meine Aufgabe, etwas Tiefgründigeres hinzuzufügen, das qualitativ über das hinausgeht, was meine Kollegen beisteuern. Meine Pflicht hierbei ist, die tiefgehende heidnische Immoralität anzusprechen, die der Biotreibstoffschwindel im korrupten Denken reflektiert, das bei vielen Nachbetern auf der ganzen Welt durch die gegenwärtigen kulturellen Trends induziert wird.
Es sollte angemerkt werden, dass der Schwindel mit den „Biotreibstoffen“ vor Gericht auch unter dem Anklagepunkt des „Massenmords“ verhandelt werden könnte. Es ist tatsächlich eine besondere Form von Massenmord, denn die auserwählten Opfer sollen auf genau die gleiche Weise gefügig gemacht werden wie einzelne Mitglieder eines Mobs, die freiwillig bei ihrem eigenen Lynchen oder Guillotinieren mithelfen.
